www.tierhilfe-rhein-main-ruhr.de

------

TASSO-Newsletter

COPYRIGHT liegt allein  bei TASSO

 

Hilfe, meine Katze ist entlaufen: Was soll ich tun?

 

Katzen entlaufen zehnmal häufiger als Hunde. Das liegt in der Natur der Sache, denn viele Katzen dürfen Freigang genießen. Außerdem sind sie scheuer als Hunde und haben es leichter, sich zu verstecken. Dass eine Katze im Laufe ihres Lebens mal entwischt, ist also alles andere als unwahrscheinlich. Umso wichtiger sind die Kennzeichnung mit einem Transponder und die Registrierung bei TASSO. Halter vermisster Tiere verlassen sich aber natürlich nicht nur darauf, dass jemand ihr Tier findet, sondern suchen auch selbst nach ihrem verschwunden Liebling. Neben dem Verteilen von Suchplakaten und Verbreiten der Suchmeldungen über das Internet, gehört dazu auch die aktive Suche. Doch wie geht man dabei am besten vor? Was hilft und was sollte man unbedingt unterlassen?

Experten bei diesem Thema sind die Mitarbeiter in der TASSO-Notrufzentrale. Sie nehmen täglich hunderte Anrufe von verzweifelten Katzenhaltern entgegen, die auf der Suche nach ihren tierischen Freunden sind, notieren Sichtungen und vermerken Fundtierfälle. Um Tipps für die Suche zu geben, haben wir daher einige Ratschläge unserer Kollegen gesammelt.

Katzensuche ist Fleißarbeit

Oberste Regel ist: Ruhe bewahren! Es fällt schwer, aber panisches Rufen wird eine ängstliche Katze eher mehr verschrecken, als sie hervorzulocken. Das Rascheln mit den Lieblingsleckerlis hingegen kann dazu beitragen, dass das Tier sich zeigt. Unter Büschen, unter Autos, auf Bäumen, in kleinen Ritzen … Für Katzen gibt es unzählige Versteckmöglichkeiten. Vor allem für Tiere, die vor Schreck entlaufen sind, ist fast keine Lücke zu klein, um Schutz zu bieten. Sorgfalt und Geduld sind gefragt.

Erkundigen Sie sich bei den Nachbarn, ob sich die Katze bei ihnen auf dem Grundstück befindet und bitten Sie darum, selbst in Garagen, Kellern und Schuppen nachsehen zu dürfen. Eine Katze wird sich vielleicht Fremden nicht zeigen, aber bei ihrer vertrauten Person hervorkommen. Ein weiterer Tipp: Taschenlampe mitnehmen. Auch tagsüber, denn wenn sich eine Katze unter etwas versteckt, wird sie beim Hineinleuchten in Richtung der Bedrohung blicken und dabei reflektiert das Licht in den Augen.

Entlaufene Wohnungskatzen sind besonders in Gefahr 

Bei der Suche nach entlaufenen Wohnungskatzen ist besonderes Engagement gefragt. Die Tiere kennen das Leben draußen nicht und sind nicht für Gefahren, zum Beispiel durch den Straßenverkehr, sensibilisiert. Wenn Katzen aus dem Fenster oder vom Balkon gestürzt sind, befinden sie sich oft noch in der Nähe. Nicht zuletzt deshalb, weil sie bei dem Sturz unter Umständen verletzt wurden. Es empfiehlt sich daher, für vermisste Wohnungskatzen draußen einen geschützten Platz einzurichten. Ein Kleidungsstück, das nach dem vertrauten Menschen riecht, kann dabei helfen, die Katze anzulocken. Weiterhin kann eine Duftspur mit benutzter Katzenstreu gelegt werden. Im Idealfall erkennt das Tier seinen eigenen Duft und folgt diesem. Futter auszulegen ist hingegen keine so gute Idee, denn das lockt auch andere Tiere an und das gesuchte Tier traut sich dann vielleicht nicht heran.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, eine Spur mit einem für das Tier besonders leckeren Geruch zu legen. Es kann zum Beispiel die Flüssigkeit aus einer Thunfischdose mit Wasser vermischt und als Spur auf den Boden gespritzt werden. Am Ende der Spur ist Warten angesagt. Darauf, dass das Tier sich zeigt. Andere Katzen, die angelockt werden, können einfach vertrieben werden. Auch mit Suchhundstaffeln lassen sich vermisste Katzen finden. Es gibt zahlreiche Vereine, in denen sich ehrenamtliche Helfer mit ihren Hunden für die Suche nach verschwundenen Tieren engagieren. Natürlich passen diese Tipps nicht für jede Situation und es gibt noch viele weitere Kniffe, die die Suche nach einer entlaufenen Katze erleichtern können. Wir hoffen, dass unsere Ratschläge Ihnen  im Ernstfall helfen können und stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung, wenn Sie uns einmal brauchen sollten.

Mit Ihrer Spende an TASSO schenken Sie Samtpfoten-Glück! Vier Millionen Samtpfoten haben dank TASSO das Glück, in ein sicheres und liebevolles Zuhause zurückkehren zu können, wenn sie einmal entlaufen sind. Denn sie sind bei TASSO registriert. Über 32.000 glücklichen Katzen konnte TASSO 2016 helfen, als sie zu Weltentdeckern wurden. Denn TASSO ist die Organisation, die Mensch und Tier zusammenbringt. Unser Einsatz gilt aber auch allen anderen Katzen, denen ein Stück vom tierischen Glück fehlt. Lesen Sie mehr über unser Katzenengagement bei Katzenschutzverordnungen oder Kastrationsaktionen auf unseren Internetseiten und erfahren Sie dort, warum unsere Hilfe für Katzen weitergehen muss. Setzen Sie noch heute ein Zeichen und helfen Sie mit Ihrer Spende, damit TASSO Katzen in Not helfen und Ihre Samtpfoten stets in ihr sicheres Zuhause zurückbringen kann. Für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit und Ihre Unterstützung bedanken wir uns schon heute sehr herzlich!
 

 

© Copyright TASSO e.V.
 

 

-----------------------Wir bitten hier noch einmal alle  Tierfreunde die Katzen lieben und halten:

Bitte lassen Sie Ihre "Freigänger" kastrieren,

um das Katzenelend  und Leiden vieler weggelaufener Tiere und kranker Jungtiere vermeiden zu helfen und einzudämmen.

Schauen Sie sich die Katzenpyramide des Vereins "Arbeitsgruppe zur Verhütung von KatzenNachwuchs" in Wiesbaden an.

Eine absolut beeindruckende Grafik. Das Copyright dieser Pyramide liegt in den Händen des VKN  - Vereins,

http://www.katzeinnot.com/vermittlung/

dessen Mitglieder sich auch sehr über  Ihre Spende freuen würde, weil nur diese Spenden die Kastration vieler Tiere ermöglicht.

DANKE !

 

 

 

 

TASSO-Newsletter

© Copyright TASSO e.V.

 

Hundesitting – Wer haftet im Falle eines Falles?

 

Arbeit, Urlaub, Arzttermin oder ein besonderer Ausflug: Im Leben eines Hundehalters gibt es immer wieder Momente, in denen der tierische Freund leider nicht dabei sein kann. Die Betreuung für diese Zeit zu regeln, ist häufig eine Herausforderung. Und wenn der Hund dann ausgerechnet in der Obhut eines Hundesitters einem Dritten gegenüber einen Schaden verursacht, kann es schnell richtig stressig werden. TASSO e.V. klärt über die gesetzlichen Regelungen auf und gibt Tipps.

Es ist schnell passiert: Plötzlich tritt ein Hund beim Gassi gehen ohne Vorankündigung zur Seite, der näherkommende Radfahrer bemerkt es zu spät, steigt in die Bremsen und stürzt. Der Radfahrer verletzt sich am Arm und auch das Fahrrad hat einiges abbekommen. Doch wer zahlt für Reparatur des Fahrrades, die Arztkosten und ein mögliches Schmerzensgeld?

Gefälligkeit oder Vertrag

„In jedem Fall haftet der Hundehalter gemäß § 833 Satz 1 BGB und zwar unabhängig von der Tatsache, dass er gar nicht dabei war und den Vorfall nicht verhindern konnte“, gibt die für TASSO tätige Rechtsanwältin Ann-Kathrin Fries zu bedenken. Für die Beantwortung der Frage, ob zusätzlich zum Halter auch der Hundesitter haften muss, ist es wichtig zu klären, ob es sich beim Hundesitten um eine Gefälligkeit handelte, oder ob es einen Vertrag gab. Diese Abgrenzung kann im Einzelfall mitunter schwierig sein. Wurde zwischen Halter und Sitter ein Vertrag geschlossen, muss auch der Hundesitter für entstandene Schäden haften und möglicherweise ein Schmerzensgeld zahlen. Eine solche Vereinbarung kann auch mündlich geschlossen werden, bei professionellen Tiersittern sollten die Regelungen zu Beweiszwecken aber besser schriftlich festgehalten werden.

Doch wo beginnt ein Vertrag und wo endet die Gefälligkeit? „Maßgeblich für die Abgrenzung ist, ob ein Rechtsbindungswille vorhanden war und ob eine Gegenleistung vereinbart wurde", erklärt Ann-Kathrin Fries. Bezahlt der Hundehalter den Aufpasser, oder erbringt er eine andere Gegenleistung, handelt es sich um ein vertraglich vereinbartes Hundesitting. Das kann unter Umständen zum Beispiel schon der Fall sein, wenn zwei Hundehalter sich regelmäßig zu festen Zeiten mit der jeweiligen Betreuung der beiden Hunde abwechseln. „§ 834 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) regelt, dass derjenige, der für einen anderen die Führung und Aufsicht eines Tieres durch einen Vertrag übernimmt, auch für den Schaden verantwortlich ist, der einem Dritten zugefügt wird“, betont Rechtsanwältin Ann-Kathrin Fries. Professionelle Hundesitter haben daher in der Regel eine gewerbliche Haftpflichtversicherung.

„Passt die beste Freundin nur gelegentlich einige Stunden aus Nettigkeit kostenlos auf den Hund auf, handelt es sich um eine Gefälligkeit“, erklärt Ann-Kathrin Fries. Passiert dann etwas, übernimmt die Haftpflichtversicherung des Halters die Kosten für entstandene Schäden, sofern das Hüten durch fremde Personen im konkreten Vertrag eingeschlossen ist. Dann würde die Freundin - neben dem Halter - nur noch dann haften, wenn sie grob fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt hat.

Der TASSO-Tipp:

„Damit Sie als Halter auf der sicheren Seite sind, sollten Sie sich vergewissern, dass Ihre Haftpflichtversicherung das gelegentliche Hüten des Hundes durch Fremde einschließt“, rät Ann-Kathrin Fries. Da auch ein kleiner Hund schnell Schäden in enormer Höhe anrichten kann, zum Beispiel wenn er einen Verkehrsunfall verursacht, sollten Sie unbedingt auf eine hohe Versicherungssumme achten. Prüfen Sie Ihre Versicherungsunterlagen, und achten Sie beim professionellen Hundesitting darauf, dass Ihnen ein Vertrag vorgelegt wird.


Mit Rat und Tat auf der Seite von Tier und Mensch – kostenlos! Helfen Sie TASSO mit Ihrer Spende: auf www.tasso.net/spende Vielen Dank im Namen der Tiere!

 

© Copyright TASSO e.V.

 

 

TASSO-Newsletter

Copyright TASSO -März 2016  

Abwechslung ist nicht für die Katz'
Tipps für ein ausgelastetes Katzenleben

 

Gemächlich, besonnen, stoische Ruhe ausstrahlend: Katzen stehen für sämtliche Begriffe der Gelassenheit. Viele Katzenhalter verlieren jedoch die aktive Seite ihrer Samtpfoten aus den Augen. Neben Schlaf und Ruhe brauchen sowohl Wohnungskatzen als auch Freigänger psychische und physische Auslastung. TASSO gibt Ihnen Anregungen für ein abwechslungsreiches Katzenleben.

Körperliche Fitness

Zur Ausstattung eines jeden Katzenhaushaltes gehört ein Kratzbaum. Katzen nutzen ihn nicht nur zum Krallenwetzen, sondern auch zum Erklimmen. Zwar sind Kratzbäume in vielen Größe und Formen im Tierbedarfshandel erhältlich, Katzenhalter können jedoch auch nach eigenen Vorstellungen tätig werden. Dabei können Sie auf vorgefertigte Elemente aus dem Handel zurückgreifen oder gänzlich frei arbeiten.

Ein Kratzbaum reicht in der Regel nicht aus, um dem Bewegungsdrang einer Katze gerecht zu werden. Katzenhalter sollten sich zu weiteren Ideen inspirieren lassen. Da Samtpfoten gerne hochgelegene Plätze aufsuchen und von dort aus ihre Umgebung beobachten, ergibt ein schmales, ans Regal gelehntes, befestigtes Brett eine willkommene Leiter, um an den Platz unter der Zimmerdecke zu gelangen. Umwickeln Sie das Brett mit Sisal (als Meterware im Handel erhältlich), dient es zusätzlich der Krallenpflege. Auch an die Wand montierter Regalböden, werden dankend als Kletterelement angenommen. Hobby-Handwerker bringen zudem aufregende Katzenlandschaften an Wänden und Zimmerdecke an: Verschrauben Sie hierfür selbstgebaute Holzkonstruktionen bestehend aus Ruheplätzen und Laufstegen mit der Wand oder der Decke. Beachten Sie jedoch das Eigengewicht, und sorgen Sie für eine feste Verankerung. Achtung Verletzungsgefahr: Halten Sie ausreichend Abstand zu Lampen, Kabeln und sonstigen Gegenständen.
 
Eine abwechslungsreiche Umgebung ersetzt jedoch nicht das gemeinsame Spiel mit dem Menschen. Kleine Spielzeuge wie beispielsweise Bälle oder auch nur ein zusammengeknülltes Stück Papier, in dem ein Leckerli versteckt ist, bringen Unterhaltung für alle Beteiligten. Auch Kramkisten werden in der Regel gern angenommen: Befüllen Sie einen Karton mit verschiedenen Materialien wie zusammengeknäultes Papier und Pappstückchen, und verstecken Sie ein paar Leckerlis darin. Sagt das Spiel Ihrer Katze zu, wird sie mit den Pfoten im Karton nach den Leckereien wühlen. Aufgrund der vielen ungewohnten Gerüche ist es vor allem für Wohnungskatzen ein besonderer Genuss, wenn Sie die Kramkiste mit Laub und anderen Naturmaterialien von draußen befüllen. Achten Sie stets darauf, ungiftige und ungefährliche Materialien zu verwenden.

Mentales Training

Zu einer ausgewogene Lebensweise gehört auch geistige Beschäftigung. Hierfür eignen sich zum Beispiel Versteckspiele mit Hilfe von sogenannten Fummelbrettern. Trotz des Angebotes im Tierbedarfshandel können Sie auch hier ihrer Kreativität freien Lauf lassen: Versehen Sie eine mehrere Zentimeter starke Holzplatte in beliebiger Größe mit Löchern, aufgesetzten Röhren, Bechern und Labyrinthen, und verstecken Sie ein paar Leckereien darin. Die Löcher können Sie mit Kugeln verschließen, die Ihre Katze mit der Pfote wegschieben muss. Versehen Sie die Röhren an der einen oder anderen Stelle mit Löchern, durch welche Ihr Stubentiger mit seiner Pfote hineintasten kann. Fummelbretter können Sie entweder auf dem Boden zur Verfügung stellen oder auch an einer Wand fest montieren. Hier sind Ihren Ideen keine Grenzen gesetzt – Ihre Katze wird es Ihnen danken.

Manch eine Samtpfote nimmt auch das sogenannte Clickertraining gerne an. Dabei reagiert sie auf das akustische Signal des Clickers, welches ihr eine Belohnung für eine Handlung ankündigt. So lassen sich kleine Übungen wie beispielsweise ihre Transportbox zu betreten einüben. Nicht akrobatische Hochleistungen oder Gehorsamkeit sind das Ziel, sondern eine Spaß bereitende Auslastung Ihrer Katze. Mehr zum Clickertraining erfahren Sie in einem unserer nächsten TASSO-Newsletter.

Viel Spaß beim gemeinsamen Spiel wünscht TASSO.

 

© Copyright TASSO e.V.

Kommentieren Newsletter abbestellen Impressum Datenschutz Spenden

TASSO auf facebook  facebook   TASSO auf twitter  twitter  TASSO auf YouTube  YouTube